Gründungsgeschichte

Im Jahre 1889 wurde auch in Taberthausen eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Sie wurde ausgerüstet mit einer Handruckspritze wie es dem damaligen technischen Stand entsprach.

Das erste Feuerwehrhaus wurde neben dem ehemaligen Eckl-Anwesen (heute Gerhard Eder) errichtet. Bereits 1893 konnte die erste Vereinsfahne geweiht werden. Fahnenmutter war die Gastwirtin Maria Loibl. Die erste Motorspritze wurde 1931 angeschafft. Die Eigenleistung des Vereins dazu betrug 300 Reichsmark. Das erste Feuerwehrhaus musste 1933 dem Straßenbau Tabertshausen-Plattling weichen; das neue wurde neben dem heutigen Funkhof erbaut. Es wurde auch am damaligen Plattnerweiher ein Holzmast aufgestellt, um daran die Schläuche zum Trocknen aufzuhängen.

Dann kam der 2. Weltkrieg und alle wehrpflichtigen Männer wurden eingezogen. Die übrigen wurden dem sogenannten "Volkssturm" angeschlossen. Nach 1945 konnte sich wieder ein geordnetes Vereinsleben entwickeln. 1961 bekam die Wehr mit Unterstützung der Gemeinde einen Anhänger mit neuer Spritze; die Eigenleistung dazu betrug 1000,- DM.

Am 28.06.1964 konnte eine neue Fahne geweiht werden. Fahnenmutter war Anna Pleintinger aus Tabertshausenerschwaig. Das das alte Feuerwehrhaus neben dem Funkhof zu klein und zu feucht war, entschloss man sich ein neues zu bauen. Als Standort wurde das Grundstück an der Alttiefenweger Straße, das der Gemeinde gehört, ausgewählt. Die Gemeinde bezahlte das Baumaterial, die Männer der Feuerwehr errichteten es in Gemeinschaftsarbeit. Am 1.6.1980 wurde es durch H.H. Pfarrer Jakob Winklhofer eingeweiht.

Um einen besseren Feuerschutz zu gewährleisten, wurde von der Gemeinde ein neues Feuerwehrauto gekauft. Die Eigenleistung der Wehr dazu betrug 5000,- DM.  Am 29.Juli 1988 wurde das Feuerwehrauto, nach der Weihe durch Pfarrer Winklhofer, von Bürgermeister Alfred Weichselgartner an die FFW Tabertshausen übergeben.

Da im laufe der Zeit im Gerätehaus die räumlichen Verhältnisse  beengt und  keine sanitären Einrichtungen vorhanden waren, wurde ein Anbau beschlossen. Nach ersten Gesprächen und Einreichung und Genehmigung des Bauplanes 1998, wurde am 07. April 1999 mit dem Bau begonnen. Am 18. Mai 1999 war der Rohbau fertig. Am 12. September 99 fand die Einweihung statt. Dank der enormen Eigenleistung (trotz zusätzlicher Umbaumaßnahmen, die von der FFW Tabertshausen selbst finanziert wurden),  konnten die Kosten für die Gemeinde niedrig gehalten werden. Die Gesamtausgaben  beliefen sich auf ca. 39.000,- DM.  Insgesamt wurden rund 1600 Arbeitsstunden geleistet. Für den Organisator Konrad Seis schlugen nochmals ca. 400 Arbeitsstunden zu Buche. Des weiteren wurden die  Kleiderspinde  in Eigenleistung erstellt. Auch das Gemälde an der Außenfassade wurde von Konrad Seis kostenlos erstellt. 

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